Rumpsteak – zart, saftig, doch mit Biss!

Da bekommt jeder Appetit!

Ein gekonnt zubereitetes Steak erfreut Gaumen, Nase und Augen, wenn es dazu noch sachkundig und dekorativ serviert wird. Doch nicht nur im Steakhouse isst der Fleischliebhaber sein Steak gern, wer genauso gern kocht wie ißt, gönnt sich ein Rumpsteak daheim. Es ist gar nicht so schwierig mit den richtigen Insidertipps.

Steak für Kenner

Rumpsteak macht seinem Namen Ehre, denn es wird aus dem Rumpf des Rindes, entweder aus dem hinteren länglichen Teil des Roastbeefs oder aus der Rinderhüfte „Blume“ geschnitten, allerdings heißt es dann auch oft Hüftsteak. Es ist ein hochwertiges zartes Stück Fleisch und hat an einer Seite einen weißen Fettrand. Normalerweise wiegt es 200 bis 300 gr und ist 2-3,5 cm dick. 100 Gramm Rindfleisch haben ca. 175 Kalorien. Der Fettrand wird in Abständen von 1 cm eingeritzt, damit sich das Fleisch beim Braten nicht wölbt. Rindersteak im allgemeinen sollte sich bei der Berührung zart anfühlen, der geschulte Hausfrauenblick erkennt auch beim Metzger sofort, ob es sich um ein junges Rind oder einen alten Ochsen handelt. Wer sich etwas Besonderes gönnen will, kauft Fleisch vom Original Angusrind aus Argentinien oder USA. Da stimmt die Qualität ganz sicher.

Die Zubereitung

Auch wenn die Qualität top ist, so kann bei falscher Zubereitung alles noch zum Flop werden. Jedes Rindersteak muss so heiß wie möglich angebraten werden und dann auf dem heißen Stein oder im Backofen bzw. auf dem Grill mit über 250° nachgegart werden. Das Fleisch kann leicht mit Kräutersalz oder auch pur in der bereits stark erhitzten fettfreien Pfanne oder mit ganz wenig Kokosfett oder Olivenöl eingerieben, 1 knappe Minute angebraten und von außen gebräunt werden. So entwickelt sich eine karamellartige Schicht, die die Muskelzellen verschließt, sodaß der ganze Saft innen bleibt. Zu langes Braten macht das Steak nur zäh und zerstört den Geschmack. Die Pfanne dient lediglich zum äußeren Bräunen. Nun kommt das gute Stück in den Backofen bzw. auf den Grill oder heißen Stein, wo es 7 Minuten bei mindestens 250° gegart wird. Auf dem Stein oder Grill muss gewendet werden, im Backofen mit Grill oder elektronischer Programmwahl entfällt dies. Nach 7 Minuten Garzeit ist es medium, ist wunderbar aufgegangen, von außen knusprig gebräunt und von innen saftig und zartrosé, wobei noch etwas Blut im Saft mit herausläuft. Wer es lieber durchgebraten ißt, darf noch ca. 2 Minuten dazugeben, aber nicht mehr, da es sonst vertrocknet und eher einer Schuhsohle als einem saftigen Stück Rindfleisch ähnelt.

Anrichten und Servieren von Rumpsteak

Auf einem großen flachen Teller macht sich das fertige Ergebnis gut mit einem Häppchen gemischtem Salat auf einem großen Salatblatt angerichtet, dazu eignet sich Meerettich. Wer es ungarisch liebt, kombiniert rote Paprika, Tomaten und Trauben dazu. Oder mal ganz anders auf japanisch – mit einem mit Ume Pflaumen gewürzten Reisbällchen und dunkler Sojasauce. Dazu passt dann auch statt des kräftigen Rotweins eine Pflaumen- oder Reiswein.

Und dann heißt es: “Guten Appetit!”

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Eric brät Rumpsteak ala Jamie Oliver

Eric zeigt Euch wie man ein Rumpsteak richtig brät:

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Rumpsteak braten – Willkommen

Ein richtiges Steak braten will gelernt sein. Die meisten Steakliebhaber bekommen ihr Steak im Restaurant serviert. Alles was sie dafür machen müssen ist, sich für ein Steak zu entscheiden und dem Kellner die Frage zu beantworten wir gar er es denn haben möchte. Medium, Medium Rare oder Englisch ist hier die Frage. Mit Rumpsteak braten wollen wir Ihnen genau diese Frage beantworten und alle rund ums lecke Stück Fleich vom Rind servieren…

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